Oujdi ist 29 Jahre alt und lebt seit knapp 6 Jahren in Europa. Er hat bisher keine Legalisierungsmöglichkeit gefunden, da er aufgrund seiner Fingerabdrücke jederzeit wieder nach Ungarn abgeschoben werden kann. Oujdi spricht Darija und Arabisch sowie Deutsch, Französisch und Englisch. Das Gespräch wurde auf Derija aufgezeichnet und für die Zwecke dieser Publikation bearbeitet.

 

Willst du mir etwas über die Situation in Marokko erzählen, bevor du gegangen bist? Wovon hast du gelebt, wie hast du gewohnt?

Schau Bruder, ich habe in der Nähe der algerischen Grenze in Oujda gewohnt und dort illegal im Handel gearbeitet. Du bringst Billigware aus Algerien und verkaufst sie in Marokko. Wir, meine Brüder und ich, haben gearbeitet, um meine Mutter und die restliche Familie zu versorgen. Davon haben wir gelebt. 

Leben alle jungen Männer in deinem Viertel so?

Die meisten, die nur wenig Geld haben, arbeiten an der Grenze. Es gibt Leute, denen geht es gut: Sie haben reiche Eltern und können studieren. Aber alle, die arbeiten, arbeiten an der Grenze. Eine normale Arbeit, z. B. in einem Café, findet man kaum. Alle arbeiten im Grenzhandel. Davon leben wir und so verdienen wir unser Brot – für uns und unsere Familie.

Warum bist du eigentlich gegangen? Was waren die Gründe, denn es gibt viele, wie du weißt …

Schau mal, ich hatte kein Geld mehr, um weiter zu arbeiten, weil mir der Staat das Kapital, mit dem ich gearbeitet habe, immer wieder abgenommen hat. Ich hatte keine Arbeitsgenehmigung, die Grenze ist zu und so haben sie mir bei jeder Kontrolle das Auto und mein Geld genommen und mich ins Gefängnis gesteckt. Und du kannst dich nicht beschweren, weil du illegal arbeitest. Alle die im Grenzhandel arbeiten, sind der Regierung und dem Militär ausgeliefert, die von dieser Situation profitieren. Und das bringt dann die Leute dazu, auszuwandern. Auch ich habe schließlich keine Perspektive mehr gesehen. Ich wollte es mir richten, wie man so sagt, endlich richtig arbeiten, heiraten und eine Familie gründen.

Ich nenne das „Politik der Repression“, damit wir gemeinsam Schritt für Schritt die Dinge benennen. Das ist eine Politik der Repression: die Polizei lässt arme Leute nur mit Arbeitsgenehmigung arbeiten und wenn sie keine vorweisen können, dann …

Ja, im Bled sind wir unterdrückt. Um zu leben, braucht man Glück und Geld. Und wenn du das nicht hast, bist du unterdrückt. Niemand interessiert sich dafür, was du erlebst und wie du lebst.

Ja, ja, das ist so eine Sache mit dem Glück …. Man könnte fast sagen, dass das Glück im Bled nur in Flaschen zu haben ist. Aber das Glück gibt’s in Wirklichkeit gar nicht – zumindest nicht für uns. 

Ja genau, Glück ist nur ein Wort für etwas, das man bei uns im Supermarkt kaufen kann. Ich glaube nicht an das Glück, es hat mich sozusagen nie besucht. Ich habe nichts mit diesem Glück zu tun und noch nie Glück gehabt. Wirklich, ich habe noch nie etwas bekommen. Ich habe nie jemanden getroffen, z. B. eine europäische Frau oder so, durch die sich die Sache für mich hätte so richtig verändern können. Ich war 23 Jahre alt, als ich abgehaut bin, jetzt bin ich 29 und für mich hat sich eigentlich nichts verändert.

Kommen wir nochmal auf die Arbeitsmöglichkeiten im Bled zurück: Hast du nie versucht, eine gute, legale Arbeit zu finden, mit der du genug Geld verdienen kannst, um z. B. eine Wohnung zu mieten, so wie andere Leute das machen?

Ich kann dir sagen, wie das läuft mit der Arbeit: Wenn du angestellt bist, verdienst du 350 Euro oder 400 Euro im Monat. Wenn du nicht für den Staat arbeitest, kannst du entweder in einem Café, in einem Restaurant oder am Bau arbeiten, und dann verdienst du noch weniger.

Du arbeitest also ohne Anstellung – und das nur, um ein bisschen Geld zu verdienen?!

Ja, am Bau zum Beispiel, verdienst du 250 oder 300 Euro im Monat. Aber was ist das schon? Kannst du mit 300 Euro eine Wohnung mieten, heiraten oder eine Familie gründen? Mach keine Witze bitte! Im Bled ist alles sehr teuer. Das sind die Gründe, weshalb die Leute nach Europa aufbrechen. Wir wollen die Welt sehen, wie man so sagt. Mehr als nur einer ist aus Europa zurückgekommen, hat sich ein Haus gekauft und geheiratet. Bevor er ging, war er arm, wie wir, aber Gott hat ihm die Dinge erleichtert. Deshalb hauen wir ab, um uns selbst zu helfen, damit auch wir heiraten und uns ein Auto besorgen können.

Und bist Du dann einfach auf eigene Faust losgezogen?

Ja, ich hatte 1000 Euro in der Tasche und bin gegangen. Ich hab mit meiner Mutter und mit meinen Schwestern und Brüdern darüber geredet, sonst mit niemandem. Ich habe meine Sachen und mein Ticket genommen, bin zum Flughafen nach Casa gefahren und dann in die Türkei geflogen. Ich habe gar nicht erst versucht, in der Türkei zu arbeiten, sondern bin direkt weiter nach Griechenland. Das ist ein weiter Weg. Ich habe 500 Euro einem Reiseleiter gegeben, damit der mich nach Griechenland bringt.

Hattest Du schon in Marokko Kontakt zu diesem Reiseleiter? War von Anfang an klar, wem du dein Geld geben wirst?

Ja, ich kannte jemanden, mit dem ein Freund von mir ausgereist ist. Und der hat mir diesen Kontakt vermittelt. Ich habe ihn dann angerufen und er meinte: „Komm nur!“ Uns ist allerdings etwas nicht so Tolles passiert: Wir sind mit Booten nach Griechenland gekommen und die Griechen haben uns sofort in die Türkei zurückgeschickt: Sie haben uns mitsamt unseren Schlauchbooten einfach wieder auf die andere Seite des Flusses gebracht.

Und dann haben sie gesagt „Haut ab!“?

Ja, sie haben uns im Dunkeln ausgesetzt. Sie haben uns nicht der türkischen Polizei übergeben. Ich habe mich dann, als einziger Marokkaner, mit einer Gruppe Algerier zusammengetan. Wir sind zu Fuß losgezogen, in den Fluss rein und losgeschwommen. Dieser Fluss ist sehr breit, etwa halb so breit wie die Donau, aber sehr reißend. Von oben gesehen, schaut er ganz ruhig aus, aber wenn du in der Mitte ankommst, bemerkst du die starke Strömung. Die Leute, die mit mir unterwegs waren, wären fast gestorben. Denen, die nicht schwimmen konnten, habe ich gesagt, dass dieser Fluss sehr gefährlich ist und dass sie das so sicher nicht schaffen können. Selbst ich – und ich kann schwimmen – fand es extrem schwierig. Die sind dann in der Türkei geblieben und nach Istanbul zurückgegangen. Wir waren schlussendlich nur noch zu dritt. Wir sind dann noch gemeinsam nach Alexandria gegangen und dort hat dann jeder seinen eigenen Weg eingeschlagen. Aber ich habe gehört, dass die beiden anderen, nahe der Grenze, von der Polizei angehalten, inhaftiert und nach Istanbul abgeschoben wurden. Ich hingegen habe es bis nach Athen geschafft. Und damit hast du gewonnen, weil du von dort nicht mehr in die Türkei zurückgeschickt wirst.  

Wann war das?

Das war alles im Mai 2007.

Und bist du länger in Griechenland geblieben?

Ich war insgesamt zwei Monate dort und habe geklaut, um zu leben, bis mich eine Kontrolle erwischt hat. Ich bin dann auf dem Landweg über Mazedonien, Serbien und Ungarn nach Österreich gekommen. Ich war hauptsächlich zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Beim Grenzübertritt nach Ungarn wurden wir dann vom Militär angehalten. Sie haben uns in ein Lager gebracht und gesagt: „Ihr werdet wieder freigelassen, wenn Ihr einen Asylantrag stellt. Wenn ihr das nicht tut, dann bleibt ihr im Gefängnis.“ Unser Pech war also, dass wir für den Asylantrag unsere Fingerabdrücke abgeben mussten. Und jetzt schicken sie uns, überall, wo wir hingehen, nach Ungarn zurück, weil dieses Land „für uns zuständig ist“.

Hast du das Gefühl, jetzt an deinem Ziel angekommen zu sein?

Schau mal, mein Problem ist, dass ich nichts zum Schlafen finde. Um eine Wohnung zu mieten, braucht man Papiere. Und ohne Papiere darfst du auch nicht arbeiten. Das Wichtigste im fremden Europa aber ist, dass du jemanden kennst, bei dem du unterkommen kannst. Wir Migrant_innen, wir haben keinen Ort, an dem wir schlafen können, wir haben keine Wohnungen, Bruder, wir haben niemanden, der uns zudeckt, wenn uns kalt wird.

Ja, genau!

Ich bin hier nicht zuhause, ich bin im Ausland. Das Wichtigste ist also die Wohnung. Essen kannst du stehlen oder in Mülltonnen finden – du wirst nicht verhungern. Aber wo schläfst du? Auf der Straße? Österreich ist skrupellos! Als harrag bist du wie ein Insekt, ein sehr kleines Insekt auf österreichischem Territorium.

Ich kenne zwei Typen, die mit mir gemeinsam nach Europa gekommen sind, sie sind 3 oder 4 Tage oder sagen wir eine Woche mit mir hier geblieben, dann sind sie freiwillig zurückgekehrt. Findest du ihre Entscheidung richtig?

Sie haben Recht, Bruder, sie haben Recht. Wenn du hier bleibst, verschwendest du dein Leben. Hier gibt es nichts für uns: keine Perspektive, keine Wohnung, kein Recht auf legale Arbeit. Alles ist aussichtslos. Ich bin illegal hier. Ich habe überhaupt keine Rechte. Ich bin wie ein Insekt. Sogar einem Hund geht’s besser als mir. Wirklich, ein Hund hat’s hier besser als ein harrag. Der Hund hat einen eigenen roten Pass, er hat einen Arzt, eine Versicherung, ein Visum – er hat das Recht auf alles. Wir aber, wir haben gar nichts. Ich kann aber auch nicht einfach nach Hause zurückgehen, weil 6 oder 7 Jahre eine lange Zeit sind – ich habe Zeit und ich weiß nicht was noch alles verloren. Und wie soll ich zurückgehen, wenn ich nicht mal 10 Cent in der Tasche habe? Und außerdem habe ich auch zuhause nichts, nur eine Matratze. Das ist alles.

Ich muss also hier irgendetwas finden. Ich darf mich nicht hängen lassen, bis ich auf der Straße schlafe oder vollkommen versandelt bin. Also treibe ich Handel: Ich kaufe irgendetwas und verkaufe es wieder, du kennst das. Du musst für dich selbst sorgen, damit du essen, trinken und eine Unterkunft für 150 oder 200 Euro finden kannst, die du dann gemeinsam mit einem Freund bewohnen kannst.

Und wie lebst du, wenn du das nicht machst?

Wenn du das nicht so machst, ah, du hast Recht … Wie lebt man dann? Österreich gibt dir gar nichts, es lässt dich sterben, es verhilft dir nicht zu deinem Recht. Diese Scheißregierung ist nämlich ein bisschen rassistisch. Also muss man für sich selbst sorgen.

Man könnte auch sagen, wir sind mit Handschellen gefesselt!

Ja das stimmt, wir dürfen gar nichts machen. Also beginnt man, zu stehlen oder Drogen zu verkaufen, damit man leben kann. Die Situation zwingt einen dazu. Was tust du, wenn du keinen Euro in deiner Hosentasche findest? Du wirst zum Kriminellen, um für dich zu sorgen; du gehst Drogen verkaufen oder stehlen, damit du Geld hast für Essen und eine Wohnung, in der du schlafen kannst. Es gibt keine andere Lösung –  das ist die Lösung. Oder du gehst wieder zurück ins Bled, jeder macht das anders. Und wer nicht stehlen will oder kann, verkauft Gras und Dope. Du wirst nicht reich, du verdienst 20 oder 30 Euro, aber davon kannst du immerhin leben, Bruder. Du kannst Essen, Trinken und Zigaretten kaufen. Es gibt keine anderen Möglichkeiten – das ist alles!

Kannst du mir über etwas über das Gefängnis erzählen? Was ist das Gefängnis für dich?

Das Gefängnis ist das Gefängnis, es ist etwas sehr Unangenehmes. Ich war noch nie wegen eines Verbrechens im Gefängnis, immer nur wegen Papieren. Aber Schubhaft ist hier viel schlimmer, als seine Zeit wegen Kleinkriminalität abzusitzen. Es sind insgesamt 8 Leute in der Zelle und das Gefängnis hat 4 Stockwerke. Es ist also groß, aber der Gefängnishof, der Bereich, in dem die Häftlinge spazieren gehen, ist sehr klein. Er ist nur 5 Meter lang und 3 bis 4 Meter breit. Und das ist alles für 40 Leute, für ein ganzes Stockwerk. Und das Essen wird, so wie alles andere, zur Zellentür gebracht. Es gibt keinen Fernseher, kein Radio, keinen Sport, keine Möglichkeit, eine Sprache zu lernen, gar nichts. Du hast einfach keine Rechte. Die Tür bleibt zu. Das Gefängnis hier ist sehr schlecht, es ist wirklich sehr, sehr schlecht.

Jedes Mal, wenn sich mich erwischen, stecken sie mich in Schubhaft. Du musst einen Hungerstreik machen, um wieder rauszukommen. Neben mir sind Menschen im Hungerstreik gestorben. Sie hatten einen Herzinfarkt, weil sie 17, 20, 23 Tage Hungerstreik gemacht haben und das ist zu viel, mein Freund.

Wie kann man in diesem Land leben? Du wirst ins Gefängnis gesteckt, weil du keine Papiere hast, und bleibst sechs Monate in Schubhaft, dann kommst du raus und sie dürfen dich zwei Jahre lang nicht mehr einsperren. Aber dann beginnt alles wieder von vorne. Oder du machst einen Hungerstreik und wirst deswegen frei gelassen. Aber wenn du einen Hungerstreik machst und rauskommst, dann bist du vielleicht eine Woche oder so draußen und dann halten sie dich wieder auf und nehmen dich wieder fest. Oder du machst so lange Hungerstreik, bis du stirbst. Das heißt, sie töten den Menschen, um seiner Freiheit willen. Du musst dich töten, damit du deine Freiheit bekommst. Warum? Weil du keine Freiheit hast. Du hast keine Freiheit, du hast nur einen negativen Bescheid oder Fingerabdrücke. Wir leben wie eine Fliege auf der Erde. Das ist das Gesetz hier in Österreich.

Hast Du eigentlich einen Anwalt?

Nein, ich habe keinen Anwalt. Wenn du in Schubhaft kommst, lässt dich die Sozialarbeiter_in mit einem Handy telefonieren, damit du deine Familie informieren kannst. Wenn du sonst noch wen anrufen willst, musst du dir von deinem eigenen Geld ein Guthaben für 5 Euro kaufen.

Sprechen wir noch über Rassismus auf der Straße. Sag mir jetzt mal ehrlich, wie schauen dich die Leute an, wie reagieren sie auf dich? Was spürst du, wenn sie dich anschauen?

Sie schauen dich alle mit einem rassistischen Blick an, mit einem Blick, der dir signalisiert: „Das ist keiner von uns! Schau ihn dir an, also nein ….“ Vielleicht hat es damit zu tun, wie wir gehen und dass wir mit den Händen sprechen? Vielleicht sind unsere Handbewegungen anders? Wir sprechen mit unseren Händen, ja, und wir sprechen laut. Es ist sicherlich keine Frage der Papiere. Weil selbst wenn du Papiere hast und verheiratet bist, aber du bist schwarz, findest du keine Arbeit, mein Freund. Ich habe viele schwarze Freunde, die Papiere haben und verheiratet sind, aber sie finden keine Arbeit. Und warum? Weil es hier viel Rassismus gibt.

Es gibt hier ein Spiel, in dem die kleinen Kinder gefragt werden, ob sie Angst vor dem schwarzen Mann haben. Sie spielen also Weiße gegen Schwarze – und das von der Kindheit an.

Zuletzt möchte ich mit dir noch gerne über Drogen sprechen. Magst du mir erzählen, ob du kiffst und wie das im Bled mit Drogen war?

Bruder, ich habe mein ganzes Leben lang gekifft. Ich habe mit 15 Jahren zu kiffen und Alkohol zu trinken begonnen. Ich mache das auch jetzt noch. Ich muss jeden Tag kiffen, weil mir das hilft, meine Realität zu vergessen. Es macht mich ruhiger.

Das heißt, du vergisst, was dich ärgert?

Ja, Dope ist wie eine Medizin. Wir haben immer geraucht. Es ist als wären wir damit verheiratet.

Das stimmt. Wir wurden seit unserer Geburt mit Dope gefüttert, damit wir stumm bleiben und nicht von unserem Recht sprechen. Man haut ab, weil einem das Leben im Bled nicht gefällt – nicht wegen der Menschen, sondern weil es dort nichts gibt für uns. Und weil man weiß, dass man das, was man sucht, dort niemals finden wird. Und dann kommt man als junger Mensch nach Europa. Und trifft hier auf eine Situation, die sehr schlecht ist und in der man viel Schlimmes erlebt. Also raucht man weiter, man raucht, um zu vergessen ...

Ich rate allen, nichts anderes zu nehmen als Dope, Marihuana oder Haschisch. Ich selbst nehme nicht alle Drogen, das habe ich getan, als ich jung war, aber die beste Droge für mich ist Haschisch. Aber es gibt Leute, die nehmen Drogen, die tödlich sind. Sie sterben binnen kürzester Zeit oder werden schwer krank. Ich will und wollte das nicht. Gott sei Dank, brauche ich nur Dope.

Bruder, hoffen wir, dass alles gut wird. Und was den Rassismus angeht: Wir sind hier und wir leben hier, auch wenn sie das nicht wollen. Es gibt keinen Gott außer Gott und Mohammed ist sein Diener und Gesandter.

Für mehr Infos zum Film, in den dieses Interview eingegangen ist, siehe: http://www.wienwoche.org/2013/de/238/aufenthaltsraum.