Die Publikationsindustrie ist in einer fundamentalen Krise. In ihren letzten Stunden beginnt sie, um sich zu schlagen, und trifft mit ihren Schlägen nur sich selbst. So sehr die akademischen Apparate und Kulturindustrien um Anpassungen ringen: mit den neuen medialen Bedingungen bleiben die traditionellen Formen der Wissensproduktion ebenso inkompatibel wie mit zukünftigen emanzipatorischen Verkettungen des Schreibens, Übersetzens und öffentlichen Verhandelns von Publikationen. „Der Aufstand der Verlegten“ entsteht genau in diesen Verkettungen jenseits der Domestizierung von Stilen, Formen und Formaten, jenseits der Inwertsetzung und Selbstinwertsetzung, jenseits der hegemonialen Ausschlussmechanismen von Peer Reviews, Impact Factors, Rankings und rigiden Copyright-Regimen.

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In Kooperation mit der Zeitschrift Kamion - diekamion.org.