Studium, nicht Kritik bezieht sich auf den schmalen Grat zwischen selbstbestimmter Wissensproduktion und einer in Wert gesetzten Form von Kritik. Das Buch befasst sich mit drei Zeitschriften aus den 1970er, 1990er und 2010er Jahren, die für unterschiedliche politische und ästhetischen Agenden stehen: The Fox (New York, 1975–76), A.N.Y.P. (München/Berlin, 1989–99) und e-flux journal (New York, seit 2008). Die drei Publikationsprojekte betreiben auf verschiedene Weisen eine Entgrenzung künstlerischer Produktion, verweisen aber gleichzeitig auf die damit verknüpften neuen Formen der Disziplinierung und Verwertung. Lucie Kolb zeigt, wie die Möglichkeit einer gemeinsamen intellektuellen Tätigkeit im Kunstfeld, die in diesem Feld ist, aber nicht von ihm, an die Arbeit an den Produktionsbedingungen geknüpft ist.

 

Publiziert mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung.

Dieses Buch erscheint im Rahmen des Projekts Midstream (http://midstream.eipcp.net) und wird durch das Programm Kreatives Europa der Europäischen Union sowie durch die Sektion Kunst und Kultur im österreichischen Bundeskanzleramt gefördert.
Die Unterstützung der Europäischen Kommission für die Produktion dieser Publikation stellt keine Befürwortung der Inhalte dar, für die allein die Verfasser_innen verantwortlich sind. Die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 

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