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03 2026

Symposium "Zur Kritik der Freiheit und ihrer Repression in liberalen Demokratien"

Spendenaufruf

Hans D. Christ, Iris Dressler

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SPENDENAUFRUF

Die Stadt Stuttgart zieht die Förderung für ein Symposium des Württembergischen Kunstvereins zurück, das sich der Freiheit von Kunst und Wissenschaft widmet. Wir brauchen Ihre Unterstützung.

Die Stadt Stuttgart hat die bereits bewilligte Förderung unseres Symposiums „Zur Kritik der Freiheit und ihrer Repression“ in Höhe von 15.000 Euro kurz vor Beginn zurückgezogen. Damit die Veranstaltung dennoch wie geplant vom 13. bis zum 15. März 2026 stattfinden kann, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen und bitten um Ihre Spende. Die öffentliche Debatte auch kontroverser Themen ist wichtiger denn je.

Gegenstand des interdisziplinären Symposiums ist die Frage nach der Kunst-, Wissenschafts- und Meinungsfreiheit in Deutschland und anderen liberalen Demokratien. Auslöser hierfür ist die Beobachtung, dass sich kritische Diskurs- und Handlungsräume bei bestimmten Themen – insbesondere zur deutschen Staatsräson, aber auch bei Klimaaktivismus oder Aktivismus gegen Rechts – zunehmend verengen. Dabei grenzen wir uns klar von rechtspopulistischen Positionen ab, die Diskriminierung – sei es in Form von Rassismus, Sexismus oder Antisemitismus – als ein natürliches Freiheitsrecht begreifen.

Im Vorfeld des Symposiums hat sich die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Stuttgart in einem offenen Brief an Vertreter*innen der Stadt gewandt und die Streichung der Mittel gefordert. Sie wirft der Veranstaltung ohne jegliche Grundlage „israelfeindliche Propaganda“ vor. Die Teilnehmer*innen – darunter auch jüdische Forscherinnen – werden pauschal als „antisemitische Akteure“ diffamiert.

Wir weisen diese Vorwürfe entschieden zurück. Weder die Veranstaltung noch deren Teilnehmer*innen noch der WKV fördern oder relativieren Antisemitismus.

Im Gegenteil.

Das Kulturamt der Stadt Stuttgart hat das aktuelle Konzept des Symposiums, das ihm seit Wochen vorliegt, jetzt noch einmal geprüft und schließlich kurz vor Beginn die Förderung zurückgezogen. Es begründet diesen Schritt mit fachlichen Einwänden. Es folgt damit nicht den Vorwürfen der DIG, wohl aber deren Forderung, dem Vorhaben die finanziellen Mittel zu entziehen. Wir bedauern diesen Schritt sehr.

Eine demokratische Gesellschaft lebt davon, dass kontroverse und unbequeme Diskussionen – auch über die deutsche Staatsräson – bei gegenseitigem Respekt verhandelbar bleiben. Dabei liegt es auch in der Hand der Zivilgesellschaft, Diskurs- und Handlungsräume offen zu halten. Deshalb wenden wir uns an Sie.

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, das Symposium in der geplanten Form zu realisieren. Unterstützen und erleben Sie eine sachliche, fundierte und differenzierte Diskussion mit international ausgewiesenen Expert*innen aus den Bereichen Philosophie, Recht, Rassismus- und Antisemitismusforschung, Nahoststudien, Kunst- und Kulturwissenschaften.

Setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für offene Debattenräume in Stuttgart und für eine unabhängige Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft!

Unser Ziel ist es, die zurückgeforderten 15.000 Euro zu kompensieren. Jede Spende – ob groß oder klein – zählt. Die Finanzierungslücke müssen wir kurzfristig schließen: Spenden Sie, wenn es Ihnen möglich ist, noch heute!

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und Solidarität!
Hans D. Christ, Iris Dressler
Direktor*innen des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart

Spendenaufruf:
https://www.gofundme.com/f/c9yw73-symposium-zur-kritik-der-freiheit-und-ihrer-repression

Informationen zum Symposium
Zur Kritik der Freiheit und ihrer Repression in liberalen Demokratien
https://www.wkv-stuttgart.de/programm/2026/veranstaltungen/freiheit