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Ökologien des Prekären
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biographies

Ökologien des Prekären

Zu einer Theorie des Haltens

Stephan Trinkaus
transversal texts, Dezember 2022
ISBN 978-3-903046-35-1
317 Seiten, broschiert, € 20,00

Lektorinnen: Isabell Lorey und Ruth Sonderegger


Der Frage des Prekären, der Ausgesetztheit, der Verletzbarkeit und Abhängigkeit von anderen kann nicht mit kollektiven Sicherheitsversprechen oder individuellem Freiheitspathos begegnet werden. Ökologien des Prekären versteht das Prekäre relational: sowohl als Gefährdung und Möglichkeit der Gewalt, als auch als Offenheit und Chance des Anderswerdens. Diese Öffnung des Prekären kann nicht geschlossen, sie kann aber gehalten werden.

Stephan Trinkaus untersucht die kulturellen, medialen und sozialen Implikationen dieser Figur des Haltens. Er taucht dabei in krisenhafte Situationen extremer Gefährdung ein, aber auch in banale Praktiken des Alltäglichen wie Spielen, Fernsehen oder Langeweile.


Buchpräsentationen / Interviews / Rezensionen

Buchpräsentation und Diskussion mit Stephan Trinkaus, Nanna Heidenreich, Jan Niggemann und Ruth Sonderegger
Universität für angewandte Kunst, Wien, 19. Jänner 2024
https://transversal.at/event/oekologien-des-prekaeren-buchprasentation

 

INHALT

Unbestimmtheit
Prekäre Räume – Emplacements – Beliebige Räume –
Unintegriertheit – Der Raum der Relationen –
Diagramme des Sozialen – Habitus – Nullpunkt:
Das Subproletariat – Unvorhersehbarkeit – Kontiguität
und Unbedingtheit – Ökologien prekärer Praxis –
Die Gemeinschaft derer, die nichts gemein haben

Halten
Rahmen – Empfindungskomplexe – Haltende Umwelten –
Formen des Zusammenseins Mit – Mentale Räume –
Relationscapes – Die Perzeption in den Falten –
Diesseits des Todestriebs: Organloser Körper
und Incommunicado

Diffraktion
Reflexivität – Dialogizität – Kontrapunktische
Relationalität – Subalterne Vergangenheiten –
Diffraktion – Das Minoritäre und das Partiale –
Gender und sexuelle Differenz – Ethik der
Materialisierung – Prekäre Ökologien I: Bombay Beach

Ökologien des Nichts
Rhythmus – Interferenz – Alltag – Flow – Affekt –
Nicht/Existenz – Fernsehen – Prekäre Ökologien II:
Cruel Optimism – Teilnehmen – „LANGWEILIG“ –
Dem Nichts gerecht werden

Spielen (Prekärwerden)
Mit der Arbeit aufhören – Medialität – Fadenspiele –
Im Jahre Null – Eine Urszene – Spielen – Narziss –
Das Prekäre des Spiels – Das Alltägliche – Rhythmen
der Leere – Die Unbestimmtheit halten

Literatur