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Siebzehn Lieder auf die Mannigfaltigkeit
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biographies
Siebzehn Lieder auf die Mannigfaltigkeit

Siebzehn Lieder auf die Mannigfaltigkeit

Gerald Raunig
transversal texts, September 2026
ISBN: 978-3-903046-52-8
129 Seiten, broschiert, € 10,00
Printausgabe erhältlich ab 30.9.2026

Das Buch zur Schallplatte, oder ist es doch die Platte zum Buch? 2023/24 erging die Einladung von Polity Press an Gerald Raunig, ein kleines Buch für die Reihe „theory redux“ zu schreiben. Making Multiplicity war der Versuch, die Philosophie von Dividuum und Ungefüge in siebzehn Begriffen zu verdichten. Im Wunsch, das maschinisch-machinierende Vermögen von Theorie und Text weiterzutreiben, entstand im Sommer 2024 die Idee, „conceptual songs“ für Rhodes-Piano und Stimme zu schreiben, die von den siebzehn Kapiteln des kleinen Buchs ausgingen. Konzeptuell sind diese Lieder im unmöglichen Versuch, die Liedform auf die Theorie auszudehnen, zugleich die Begriffe zu deterritorialisieren und in ein poetisch-musikalisches Umfeld zurückzuleiten. Nach einigen Performances und Experimenten mit der Kombination Konzert/Vortrag wurden die siebzehn Lieder 2026 aufgenommen und als Doppelalbum mit dem Titel making multiplicity. conceptual songs auf Vinyl produziert.

Die Song-Texte finden nun Eingang in die weitgehend überarbeitete deutsche Fassung des Buchs und verändern damit ein weiteres Mal seine Form. In Verwirrung von linearer Abfolge und hierarchischer Ordnung von Musik und Text, Theorie und Poesie gilt auch hier die rhizomatische Devise, die Mannigfaltigkeit zu machen. „... auf dass die Algorithmen kollabieren, die Identitarismen explodieren und die Mannigfaltigkeit sich multipliziert.“

 

INHALT

... aus der sie kommt

1. Von maschinischem Kapitalismus

2. Von Dividualität und Condivision

3. Von der Mitte

4. Von Versammlung, Fernnähe und vom Ähnlich-Werden

5. Von kleinen Stimmen und windiger Verwandtschaft

6. Von Fugen, Unfugen und Umfugen

7. Von Subsistenz und Subsistierendem

8. Von sorgendem Umgang, besitzloser Besetzung und armem Besitz

9. Von Technökologien und Transversen

10. Von Sanftheit, Unmunt und von kleiner Männlichkeit

11. Vom Nichts-Werden

12. Vom transversalen Intellekt

13. Von queerer Verspannung der Zeit und vom Lauern auf was war

14. Von non/konformen Massen

15. Von condividueller Revolution

16. Vom Ungefüge

17. Von der Mannigfaltigkeit